Der „Cost of ignoring“ von Voice? Was es kostet nicht dabei zu sein.

2018 wird das Jahr, der sprachgesteuerten Assistenten. Die meisten Bereiche unseres Lebens werden durch die Voice Technologien betroffen sein: vom Einkaufen bis zum Entertainment, von der Küche über das Wohnzimmer bis ins Auto. Sprachtechnologien bieten die Chance, Interaktionen mit den Devices unseres Alltags einfacher, schneller und natürlicher zu machen.

Wie Marken diese Chance nutzen

Dazu gibt es einige Schlüsselfragen, die sich Brand Manager und Marketer stellen sollten. Die erste kommt von Scott Galloway am OMR Festival 2018:

1.) Was ist die COI (Cost of Ignoring) von Voice?

Dazu einige Zahlen als Anhaltspunkt. Bereits heute sind 25% aller Suchanfragen nach Google und Bing bereichts sprachbasiert:

Und es ist wahrscheinlich, dass diese Zahl bis 2020 auf 50% steigen wird.

Show me the money! Sehen wir uns eine Umsatz Prognose der Einnahmen über Amazons Echo an: 7 Milliarden $ in 2020 nur durch Echo alleine.

Soweit so gut. Wo aber anfangen, wenn die eigene Marke eine Voice Experience bekommen soll? Hierzu sollten wir darüber nachdenken, wie Ihre Marke über Voice im Leben Ihrer Kunden präsent sein wird. Und darüber wie Ihre Marke Markenbekanntheit aufbaut, wenn es keine visuellen Formen des Brandings gibt. Was uns zu Schlüsselfrage Nummer zwei bringt:

2.) Wissen Sie, wie Ihre Marke klingt?

Mit geschlossenen Augen sollen Ihre Kunden erkennen können, mit welcher Marke sie interagieren. Voice Technologien sind noch so neu, dass das Fragezeichen zu der ganzen Sache ziemlich groß ist, speziell wenn visuelle Komponenten fehlen um Markenbekanntheit aufzubauen. Schließlich haben die meisten Marken seit genau darauf die letzten Jahrzehnte konzentriert. Jetzt müssen Marke Wege finden genau dies über Sound zuerreichen.

Zum Glück gibt es Wege, eine Marke mit Sound bekannt und merkfähig zu machen: Sound-Logos bzw. Audio Logos oder Ihre eigene Markenstimme sind adequate Mittel dazu. Und diese lassen sich wunderbar in Sprachassistenten integrieren. Dazu zwei Beispiele: Für Gorenje haben wir ein wiedererkennbares und differenzierendes Soundlogo geschafften. Für die australische Common Wealth Bank haben wir Menü- bzw. Alarmklänge geschaffen, die das Bezahlen zum Klingen bringen.

 

Doch nur Branding alleine wird Ihre Kunden nicht für Ihre Audio-Skill begeistern. Um tatsächlich einen Mehrwert für Ihre Kunden zu erzeugen brauchen wir eine Antwort auf die dritte Schlüssefrage:

3.) Wie funktioniert das Voice User Interface Ihrer Marke?

Wir alle kennen den Fall am Telefon: Drücken Sie 1 für …, 2 für … : eine furchtbare Experience aus Sicht des Kunden. Stellen Sie sich also die Frage: wie sollte ihr Audio-Assistent bzw. der Alexa Skill ihrer Marke mit ihren Kunden Sprechen. Genau wie Sie sich Gedanken über die Entwicklung Ihrer Website oder Ihrer App machen, sollten Sie sich Gedanken über Ihr Voice User Interface machen. Amazon und Google geben Ihnen alle Mittel in die Hand, um einen positiven Gesprächsverlauf mit Ihren Kunden zu ermöglichen. Von der genauen Wortwahl bis zu den Absichten Ihrer User sollte klar sein, was Sie erreichen wollen. Ein schönes Beispiel hierfür ist Ask Stubb:

Hier ist der Use Case klar definiert und auch der Gesprächsverlauf interessant und im Sinne des Users. Und obendrein erfüllen die Original Audio Aufnahmen von Stubb eine Branding Funktion. Wenn Sie Ihre eigene Voice Experience gestalten oder den Sound Ihrer Marke finden wollen, dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf das Gespräch…